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DEUTZ AG Digitaler Geschäftsbericht 2020

„Technologie­offenheit ist unsere Stärke“

Dr.-Ing. Markus Müller im Gespräch über Kundenbedarfe, Herausforderungen der Produktentwicklung und den richtigen Technologiemix, um die Klimakrise zu meistern. Müller verantwortet bei DEUTZ den Bereich Product Development & Technical Customer Support.

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Herr Dr. Müller, wie gelingt es DEUTZ, für seine Kunden die richtigen Technologien für die kommenden Jahre zu entwickeln?

Wir tauschen uns eng mit unseren Kunden aus und kennen deshalb ihre zukünftigen Anforderungen sehr gut. Im DEUTZ-Innovationcenter arbeitet das Team Forschung & Entwicklung (F&E) eng zusammen mit den Kollegen aus den Bereichen Produktion und Service daran, diesen Bedarf in Antriebslösungen umzusetzen. Mit einer nachhaltigen Innovationskultur treiben wir hier die Entwicklung im Sinne unserer Kunden weiter voran, dafür sind wir auch mit Universitäten vernetzt.

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Welche globalen Entwicklungen sind für die DEUTZ-Technologiestrategie relevant?

Was uns in der Produktentwicklung antreibt, ist die Antwort auf die Frage, welcher Energieträger der richtige ist auf dem Weg in eine CO2-neutrale Zukunft. Bei DEUTZ wollen wir mit effizienten und klimaschonenden Antrieben dazu beitragen, die Ziele des Pariser Ab­kommens zu erreichen und die Erderwärmung auf 1,5° Celsius zu begrenzen. Bereits heute ist klar, dass es nicht den Energieträger geben wird. Neben der Batterie werden Kraftstoffe mit hoher Energiedichte benötigt, beispielsweise synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff. Die Technologieoffenheit ist unsere Stärke: Für den Weg in eine CO2-neutrale Zukunft entwickeln wir den Verbrennungsmotor mit alternativen Kraftstoffen ebenso weiter wie Elektroantriebe bei E-DEUTZ. Wir brauchen einen Technologiemix, um die Herausforderungen der Zukunft zu stemmen.

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Erst Torqeedo, dann Futavis. Gibt es weitere Akquisitionspläne?

Die getätigten Investitionen sind heute ein starkes Fundament, um E-DEUTZ-Produkte auf den Markt zu bringen. Aber natürlich halten wir stets die Augen offen in einem sich schnell entwickelnden Markt für alternative Mobilität und Antriebstechnologien.

Dr.-Ing. Markus Müller
Senior Vice President
Product Development &
Technical Customer Service
„Wir tauschen uns eng mit unseren Kunden aus und kennen deshalb ihre zukünftigen Anforderungen sehr gut.“

Dr.-Ing. Markus Müller

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Wie wichtig sind neue Formen der Zusammenarbeit für den Bereich F&E bei DEUTZ, Stichwort „agiles Arbeiten“?

In unserer Produktentwicklung sind agile Entwicklungsmethoden wie Scrum und Kanban sehr relevant. Mit ihnen verkürzen wir Entwicklungszeiten und können gleichzeitig immer wieder flexibel auf geänderte Kundenwünsche und Marktanforderungen reagieren. Heute arbeiten mehr als 300 DEUTZ-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter mit diesen Systemen.

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Und noch ein Blick nach vorn: Hat der Verbrennungsmotor eine Zukunft?

Insbesondere abseits der Straße, also für große Bau- und Landmaschinen mit hohen Leistungen, hat der Verbrennungsmotor noch eine lange Zukunft. Er ist ja nicht schlecht fürs Klima, die Probleme bereitet der fossile Brennstoff. Deshalb setzen wir verstärkt auf rege­nerativ erzeugte Kraftstoffe wie Wasserstoff und synthetische Kraft­stoffe. In der Vorentwicklung betreiben wir aktuell unseren TCD 7.8 mit Wasserstoff. Die Emissionsergebnisse zeigen, dass der Motor die von der EU vorgegebenen Grenzwerte für „Zero Emission“ erfüllt. Der mit Wasserstoff betriebene Verbrennungsmotor ist aus unserer Sicht eine schnell umzusetzende und solide Alternative zur Brennstoffzelle auf dem Weg zu den Pariser Klimazielen.

Diesel

Alternative
Kraftstoffe

Gas

Wasserstoff

Hybrid-
elektrisch

Voll-
elektrisch